Südamerika ein Erlebniss für den Gaumen

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Ein Blick in die Küche eines Landes, sagt viel über die Kultur und Geschichte der Menschen aus. Lateinamerika ist riesig und ebenso die kulinarische Vielfalt der einzelnen Regionen.

Die südamerikanische und zentralamerikanische Koch- und Esskultur ist sehr stark geprägt durch die vielen Facetten der zu Südamerika gehörenden Länder und ihrer multikulturellen Bewohner. Aus der sehr bunten Bevölkerung aus Europa, Asien und Afrika, in Kombination mit der einheimischen Küche haben sich die unterschiedlichsten lokalen Spezialitäten in den einzelnen Ländern entwickelt.

Wir laden euch ein, Südamerika und Zentralamerika über den Gaumen zu erleben.

 Peru

Peru gilt als einer der wichtigsten kulinarischen Hauptstädte der Welt. Ein absolutes Must – Do, wenn man dieses Land besucht, ist es ein peruaniches Gericht zu probieren und seine Produktvielfakt zu testen. Für viele Reisende ist es ein Genuss, die Tradition und die Mischung der Kulturen auszukosten.

Das Nationalgericht ist die Ceviche, ein Gericht mit frischem, rohem Fisch, der in Zitronensaft „gekocht“ wird und an jeder Straßenecke erhältlich ist. Die Zubereitung ist einzigartig und viele Menschen betrachten dieses, als ein aphrodisisches Gericht. Jede Region bereitet dieses auf ihre eigene Weise zu, aber in Lima gibt es die größte Vielfalt, die entweder in authentischen Cevicherias oder in exklusiven Restaurants serviert wird. Diese Speise ist so beliebt, dass am 28 Juni sogar der Nationaltag der Ceviche gefeiert wird.

Flickr: Thomas S.

Flickr: Thomas S.

Mexico

Die Küche dieses Landes ist ein Spiegelbild einer Kultur, die durch religiöse Rituale, Magie und Kunst gekennzeichnet wird. Verschiedene Geschmacksrichtungen, Aromen und Texturen der mexikanischen Küche sind eine Überraschung für die Sinne, vor allem die exotischen Produkte wie Würmer, Ameisen und frittierten Heuschrecken.

Eine typische Speise und welche wir alle bestimmt mal probiert haben, sind die Tacos. Diese bestehen aus einer zusammengeklappten Tortilla aus Weizen oder Mais, die nach Belieben mit vielen Zutaten gefüllt werden kann. Meist besteht die Füllung aus einer Mischung von Fleisch und Gemüse, die mit einer eher scharfen Sauce abgeschmeckt wird. Die zusammengerollte Tortilla an sich, wird schon als sein Taco bezeichnet und wird in dieser Form, von Mexikanern als Begleiter zu Suppen oder anderen Lebensmitteln gegessen.

Flickr: Karl-Martin Skontorp

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Kolumbien

Kolumbiens Küche ist so vielfältig wie das Land selbst. Tropischer Regenwald, karibische Inseln, die Hochebenen der Anden und die größte Artenvielfalt pro Quadratmeter der Welt. All das spiegelt sich auch in der kolumbianischen Küche wider, die von Fleisch, Fisch, Früchten und Maismehlspeisen geprägt ist.

Jede Region hat seine eigenen Spezialitäten, wie zum Beispiel die Bandeja Paisa von der Antioquia Provinz. In diesem Teller ist von allem etwas dabei (bis zu 14 Zutaten), dazu gehören Bohnen, Reis, Chicharron, Rinderhack, Chorizo(Wurst), Spiegeleier, fritierte Kochbananen, Avocado und Arepa und weitere Begleiter.

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Argentinien

Denken wir an Argentinien, so kommt uns sofort der Asado in den Sinn, auch Parillada gennant. Dieses ist ist eine Grillmahlzeit oder auch eine gegrillte Speise: von der Blutwurst über das Rippchen bis hin zum Lendenfilet wird alles gegrillt, das im Entferntesten mit Fleisch zu tun hat. Ein Asado wird als Festmahlzeit praktiziert. Für die Argentinier ist es ein Lebensgefühl. Man trifft sich meist am Wochenende mit Familie, Freunden, Bekannten, Nachbarn… um zu grillen, tratschen, lachen, singen, essen und natürlich trinken, denn bei einem echten asado darf natürlich ein guter „vinito“ (ein „Weinchen“) nicht fehlen. Der Asador, das ist der Grillmeister, gleichzeitig meist der Hausherr, falls das Essen privat stattfindet, legt sich dann mächtig ins Zeug.

Flickr: Parrilla Fusión

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Venezuela

Wenn man in eine Reise durch die venezolanische Küche eintaucht, entdeckt man eine kunterbunte Welt voller Aromen und Geschmäcker, welche sich durch tropische Eigenschaften  auszeichnet. Ein wahres Feuerwerk für die Genüsse ist das Pabellon Criollo.  Diese Speise ist eine Kombination aus Rindfleisch mit Sauce, Reis, schwarzen Bohnen und gebackener bzw.  frittierter Kochbanane.

Voller Farben und unterschiedlichem Geschmack, erinnert das Gericht and die Völker, aus dem die venezolanische Bevölkerung entstand. Das Gericht hat das Aroma und die Wärme des Landes.

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Brasilien

Das fünftgrößte Land der Erde hat natürlich keine einheitliche Küche, sondern viele verschiedene unterschiedliche Regionalküchen, die einerseits von der geographischen und klimatischen andererseits von den verschiedenen Einwanderern, die diese Gebiete besiedelt haben, geprägt sind.

Die Feijoada gilt als Nationalgericht. In ihrer einfachen Form basiert sie auf einem Kalbs- oder Schweinegulasch mit Bohnen und Reis. Mittwochs und Samstags ist es in vielen Küchen des Landes zur Gewohnheit geworden, diese Speise zu zaubern.

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