Die Balearen, 1 Tag auf jeder Insel

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Oftmals möchten wir immer so weit weg wie möglich reisen, auf der Suche nach Traumreisezielen, aber wir vergessen häufig, dass viele Paradiese nur wenige Schritte von uns entfernt sind. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera, die Balearen gehören zu den schönsten Inseln des Mittelmeerraums. Ausser ihren wunderschönen Stränden, bieten die Inseln ihren Besucheren noch viel mehr: traumhafte Naturlandschaften, kulturelle Vielseitigkeit, lukullische Genüsse und die perkefte Mischung aus Erholung und Abenteuer.

Die Balearischen Inslen kommen als Kandidat für euer nächstes Reiseziel in Frage, ihr könnt euch aber nicht entscheiden wohin es gehen soll? Keine Sorge! Wir teilen mit euch, wie man einen Tag am besten in jeder der Inseln verbringen kann. Passt auf.

baleares

 

Mallorca, Königin der Balearen

Mallorca ist die größte und bekannteste der Inseln. Wer sämtliche Schönheiten der balearischen Insel entdecken möchte, sollte umbedingt ein Auto mieten. So gelangt man nach Belieben von einem Ort zum nächsten und kann den Tagesablauf ganz individuell und ohne Stress gestalten. Wir empfehlen (tut uns leid für alle Morgenmuffel und Langschläfer) früh aufzustehen, um den Tag zu nutzen und auch nichts zu verpassen. Vor allem in den Morgenstunden bietet es sich auf Mallorca an, eine Wanderung zu unternehmen. Sowohl Wander-Anfänger als auch erfahrene Gipfelstürmer werden sich in Valldemossa, wohlfühlen. Man hat die Auswahl zwischen verschiedenen Routen und Touren, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, die allesamt zu den schönsten Wanderungen auf Mallorca zählen. Vor allem im Sommer und bei hohen Temperaturen bietet sich nach diesem Ausflug ein Erfrischungsbad an. Cala Lombard ist eines der schönsten Strände der Insel, doch obwohl jeden Tag verhältnismäßig viele Besucher hierhin strömen, wirkt die Bucht aufgrund der Weitläufigkeit nie überfüllt. Sie zeichnet sich sowohl durch einen flach auslaufenden Strand als auch durch kristallklares Wasser als ideale Badebucht aus. Am späten Nachmittag sollte man sich dann aufmachen, um der Inselhauptstadt Palma einen Besuch abzustatten. Allein der Bummel durch die berühmte Markthalle von Santa Catalina macht den Aufenthalt in Palma de Mallorca zu einem unvergesslichen Erlebnis, aber der wichtigste Halt ist die Kathedrale. Da diese unweit der Küste liegt und man hier zahlreiche gemütliche Plätzchen findet, kann man hier in ganz besonderer Atmosphäre den Sonnenuntergang auf dem Meer beobachten und entscheiden ob man den Abend entweder gemütlich in einer der vielen Restaurants oder Bars ausklingen lassen soll oder weit von der Ballerman-Atmosphere, in die Nacht tanzen soll.

 

Menorca, Insel des Windes

Die Legende erzählt, dass die Winde von Menorca die Persönlichkeit der Menschen verändern können. Vielleicht ist das der Grund dafür, warum jene, die einmal als Touristen hierherkamen, immer wieder zurückkehren … Es lohnt sich, während des Volksfests zu Sant Joan, der Johannisnacht, das immer Ende Juni stattfindet, nach Menorca zu reisen, um eines der berühmtesten Volksfeste Spaniens, die „Jaleos“ mit zu erleben. Startet den Tag in Ciutadella. Nachdem ihr, mit einener leckeren Ensaimada genügend Energie getantk habt, bummelt durch die Altstadt, die eine kleine befestigte Stadt ist. Weiter geht es nach, einen der meistbesuchten Strände Menorcas: Cala Macaralleta. Diese wunderbare Bucht hat eine Muschelform, einen feinsandigen weißen Strand, sanfte Neigung und glasklares Wasser. Die Insel ist eine natürliche Oase voller Kontraste, nicht schöneres diese auf einem Pferd zu entdecken. Reitausflüge in Menorca sind sehr beliebt vor allem durch das „Camí de Cavalls“. Der Weg führt über Wiesen, Weiden und Wälder, in denen Kiefern, Steineichen und Pinien im Sommer erholsamen Schatten Spenden. Nächster Halt sind die Straßen des Altstadtkerns von Mahón, besonders in der Nähe der Plätze Colón, Sant Francesc, Conquesta und Miranda, kann man eine Vielzahl bürgerlicher Häuser und historischer Gebäude bewundern.Weiter Richtung Osten ist die Cova d’en Xoroi ein spektakulärer Ort für den späten Nachmittagskaffee oder Aperitif. Hoch über dem Meer in einer Steilwand wurde ein Höhlensystem umgebaut zu einer Bar auf mehreren Ebenen. Hier gibt es auch eine der wenigen großen Diskotheken, nachts verwandelt sich die Grotte in ein spektakuläres Ambiente für Konzerte und Chill Outs.

 

Ibiza, die weiße Insel

Bekannt als die weiße Insel, auf Ibiza findet jeder etwas nach seinem Geschmack, sei es exklusive Partynächte oder Erholung pur. Um den Tag entspannt zu starten, bieten sich die Ibiza Strände hervorragend dafür an. Egal, wo auf der Insel man sich gerade befinden: es gibt immer einen herrlichen Sandstrand oder eine zerklüftete kleine Bucht in der Nähe. Umgeben von pinienbewaldeten Hügeln, mit sandigem Meerbett und türkisfarbigem Wasser gehört die Cala Salada zu den bezauberndsten Buchten der Insel. Nachdem man den Morgen unter der Sonne gelegen hat, führt die nächste Station zum berühmten Hippie-Markt Las Dalias. Handgearbeitete Mode, Schmuck und ein buntes Angebot an allen möglichen anderen Waren. Das Las Dalias ist auch heute noch Treffpunkt der modernen Nachfolger der Hippies. Am Nachmittag sollte man sich dann aufmachen, um die Inselhauptstadt zu erkunden. Hoch über Ibiza-Stadt thront die Kathedrale Santa Maria. Die Aussicht vom Fuße der prunkvollen Kirche auf die gesamte Stadt, den Hafen und das Meer entschädigt allemal für den mühsamen Aufstieg. Wenn der Tag sich schon dem Ende neigt, sollte man in einem der unzähligen Restaurants am Hafen gemütlich zu Abend essen, um danach in die Clubbingszene Ibizas einzutauchen. Auf der Insel findet man die berühmtesten Clubs mit internationalen DJs und die größten und modernsten Diskotheken, wie zum Beispiel Amnesia, Ushuaia, Privilege, Space, Pacha… Partys werden oftmals mit spektakulären Umzügen am Hafen angekündigt, also ist dieses der beste Ort um zu entschieden, wo man möglicherweise die beste Nacht seines Lebens verbringen möchte.

 

Formentera, das kleine Paradies

Neun Kilometer südlich von Ibiza liegt die kleinste Baleareninsel Formentera. Erreichbar ist die Insel ausschließlich auf dem Wasserweg, die Überfahrt von Ibiza dauert eine halbe Stunde bis 45 Minuten und mit seiner Fläche von nur 82 km2 ist Formentera leicht an einem Tag zu entdecken. Aufgrund der kurzen Entfernungen eignet sich Formentera gut für Ausflüge mit dem Rad. Deswegen mietet man sich am besten ein Fahrrad oder für die etwas fauleren ein Moped, um die Insel zu erkunden. Beim Anblick jeder Strände in Formenetar kommt man sich vor wie im Paradies und kein Wunder da alle, naturbelassen und inmitten unberührter Landschaften liegen. Der Strand Illestes ist einfach nur ein Traum, feiner weißer Sand erstreckt sich kilometerlang in jede Richung, das herrlich klare Wasser leuchtet in allen Schattierungen von Blau bis Türkis. In der Hochsaison ist dieser Strand der beliebteste, die Nähe zum Hafen und auch die ausgezeichneten Fischrestaurants ziehen viele Urlauber an. Mittags sollte man sich auf dem Weg machen, einen anderen Strand zu besuchen. An der Westküste lockt vor allem die Cala Saona die Strandliebhaber. Die Badebucht ist klein, aber eine der schönsten auf Formentera. Von hier aus kann man mit dem Kajak entlang der Steilküste paddeln und unterwegs in Höhlen schnorcheln. Man sollte am späten Nachmittag natürlich eine der wenigen klassichen Sehenswürdigkeiten auf der Insel nicht verpassen, der Leuchturm am Cap de Barbaria. Für den Hunger nach einem langen Strandtag ist die Strandbar Blue Bar, wo authentische regionale Spezialitäten serviert werden, am Strand Playa de Migjorn einfach ideal, um nacher auch gemütlich den Abend ausklingen zu lassen. Man befriedigt nicht nur den Gaumen, sonder man bekommt auch schöne Musik auf die Ohren, von einem Dj der entspannte Rhytmen auflegt.

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