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Türme und Wolkenkratzer im CaixaForum Barcelona
Seit dem 20. Juni und noch bis zum 9. September können Sie im CaixaForum in Barcelona die temporäre architektonische Ausstellung „Torres y Rascacielos, de Babel a Dubái” (Türme und Wolkenkratzer, von Babel bis Dubai“) bewundern. Die Exposition präsentiert einen Streifzug durch die Geschichte des Baus von Türmen und Wolkenkratzern. Ausgehend vom Mythos des Turmbaus zu Babel bis hin zur Konstruktion der Wolkenkratzer in Dubai weist „Torres y Rascacielos” auf die Neigung des Menschen hin, das scheinbar unmögliche erreichen zu wollen und dabei die vertikale Ausrichtung als einen Weg anzustreben, dem Göttlichen etwas näher zu kommen. Als eine Art Herausforderung der Naturgesetze oder auch schlicht als funktionelle Lösung, um den Raum in den Großstädten optimal zu nutzen. So gibt es seit Anbeginn der Zeiten unzählige Bauten, die symbolisch dafür stehen, dem Himmel die Stirn zu bieten, egal zu welchem Zweck sie konstruiert wurden. Moscheetürme, Kathedralen und Wachttürme im Mittelalter, die vom biblischen Hintergrund des Turmes zu Babel beeinflusst waren, der sich spiralförmig gen Himmel erhebt und in zahlreichen Gemälden des 16. Jahrhunderts verewigt wurde, wie man in den Gemälden von Brueghel el Viejo erkennen kann, welche diese Ausstellung eröffnen. Davon abgesehen präsentiert die Exposition ein Modell des Turmes, das die Besucher faszinieren wird. Mit der Weltausstellung von Paris im Jahre 1889 und der Präsentation des Eiffelturms (1887), wurde einem der größten Zweifel der Ingenieure des 19. Jahrhunderts, Türme von großer Höhe zu bauen, ein Ende bereitet. Jene Epoche ist in den Vereinigten Staaten auch als der Frühling der Wolkenkratzer (1885-1919) bekannt. Nach dem großen Brand von Chicago im Jahre 1871 wurde von William Le Baron Jenney das erste Hochhaus erbaut,... read moreLeonard Cohen in concert
Zum krönenden Ende dieses Sommers präsentiert die Ulker Sport Arena in Istanbul am 19. September den kanadischen Musiker und Komponisten Leonard Cohen mit seinen besten Songs. Leonard Norman Cohen wurde 1934 als Kind einer jüdischen Familie in Montreal geboren und verbrachte seine Kindheit zwischen Montreal und Westmount. Der heutige Sänger, Komponist, Poet und Romanschriftsteller wusste bereits in frühester Jugend, wohin ihn sein Weg führen sollte als er die Country Band Buckskin Boys gründete. Anfang der 50er Jahre begann Cohen, an der Universität McGill in Montreal zu studieren. In jenen Jahren veröffentlichte der Verlag McGill Poetry Series seinen ersten Gedichtband mit dem Titel „Let Us Compare Mythologies“. Zu Beginn der 60er ließ er sich auf der griechischen Insel Hydra nieder und veröffentlicht den Gedichtband „Flowers for Hitler“ im Jahre 1964 sowie die Romane „The Favourite Game“ 1963 und „Beautiful Losers“ 1966. Zeitgleich mit dem letzten Werk kehrt er in die Vereinigten Staaten zurück und begann, an Folk Musik Festivals teilzunehmen sowie zu komponieren. Sein erstes Album namens „Songs of Leonard Cohen“ erschien im Jahre 1967 und enthielt unter anderem eine Version des Songs „Suzanne“, das ein Jahr zuvor durch die US-amerikanische Sängerin Judy Collins bekannt wurde. Im Jahre 1977 erschien sein Album „Death of a Ladies´ Man“, das sich gänzlich von seinem bisherigen Stil abgrenzte. Zwei Jahre darauf veröffentlichte Cohen „Recent Songs“, dessen eher klassischer Stil sich wieder dem seiner ersten Songs annäherte. In den 80ern veröffentlichte er zwei Alben, zum einen „Various Positions“ (1984), welches den berühmten Song „Hallelujah“ enthielt, den Columbia sich weigerte, in den Vereinigten Staaten zu veröffentlichen, und zum zweiten „I´m Your Man“ (1988), das einen... read moreMolotov im Razzmatazz
Seit rund 20 Jahren ist Molotov aktiv und wird sich nun im Razzmatazz Saal von Barcelona am 8. September präsentieren (http://www.salarazzmatazz.com/op/conciertos/708). Diese Band zählt mit Sicherheit zu einen der unabhängigsten mexikanischen Indie-Rock-Bands. Eine Gruppe, die sich mit der sozio-politischen Realität ihres Landes beschäftigt und verpflichtet und somit in zahlreichen Gelegenheiten, ihre rebellische Jugend demonstriert. All dies wird in dem Film Olallo Rubio Gimme Tha Power analysiert. Interviews mit verschiedenen Mitgliedern der Musikgruppe und anderen Persönlichkeiten aus der mexikanischen Kultur veranschaulichen den Aufstieg von Molotov, sowie ebenso jegliche Aktionen der linken Szene in der nordamerikanischen und politischen Geschichte von Mexiko aus den letzten Jahrzehnten. Wie Sie sich daher ableiten können, ist dies ein Film, der für viele engagierte Fans von Molotov sehr wichtig ist und dessen Uraufführung in Spanien genau am Tag nach dem Konzert im Razzmatazz stattfinden wird. In diesem Jahr wird also der starke Sound der Band namens Molotov unter explosiver Kraft mit zwei Gitarren das Publikum überraschen, darunter bleiben natürlich keine Lieder aus dem Album, wie Desde Rusia con amor aus. Das Album der Gruppe mit diesem Titel machte eine direkte Anspielung auf James Bond und auf die Beatles. Es ist eine Zusammenstellung von verschiedenen Auftritten der Gruppe, die sie während ihrer russischen Tour von 2010 (die merkwürdigerweise in der Stadt, die in der sowjetischen Epoche Molotov genannt wurde, begann). Diese umfangreiche Überarbeitung brachte sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten zum großen Erfolge, besonders gekennzeichnet durch deren offensichtliche bewundernswerten Fähigkeit, sich selbst neu zu erfinden, ohne Verzicht auf einen anfälligen attraktiven kraftvollen Sound, in dem mehrere Stile zusammenfließen. Von Hard-Rock, Rap und Funk bis hin zu Cumbia... read moreRANKINGS
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