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Gandules ´12. Outdoor cinema im CCCB von Barcelona

Es sind 10 Jahre vergangen seit der ersten Ausgabe von Gandules, der Gratis-Filmreihe mit Independent Filmen in der katalanischen Hauptstadt. Wie in jedem Jahr wird das Centre de Cultura Contemporànea von Barcelona, besser bekannt als CCCB, die zehnte Ausgabe dieses interessanten und alternativen Filmsommers organisieren und veranstalten. Vom 7. August an wird uns Gandules auf einem interessanten, kinematographischen Rundgang begleiten, bei dem Filme vorgestellt werden, die trotz ihres großen Erfolges in der öffentlichen Meinung und der Kritik, niemals Teil des kommerziellen Kreislaufs/Kreise geworden sind, wenigstens bis jetzt noch nicht. Diese letzten blieben als Werke leider bestimmt dazu, sich auf eine Marktnische zu beschränken. Und genau dies beschreibt die Wichtigkeit und Mission von Gandules: das „Kult“- Kino, wenn man es so definieren will, aller Art von Publikum näher zu bringen. Es sichtbar und bekannt machen über die festgelegten Grenzen des Independent Kino hinaus; denn um die Wahrheit zu sagen, es wäre wirklich sehr schade wenn Filme wie The Ballad of Genesis and Lady Jane, Bullhead oder Verano, um nur einige zu nennen, im Schatten bleiben würden. Den ganzen August über, jeweils mit einigen Tagen Pause zwischen einer Vorführung und der nächsten, werden 9 Filme in ihrer Original-Version gezeigt und zehn weitere, die vom Publikum durch Abstimmung auf der Webseite des CCCD ausgewählt werden. In diesem Jahr wird Gandules 10 Jahre alt und man hat beschlossen, auch dies zu feiern. Den Internetusern wird die Möglichkeit gegeben, den Film, der diese 2012er Version abschließen wird, selbst auszuwählen. Die User können ihren Lieblingsfilm aus einer Liste auswählen, die einige der wichtigsten Produktionen der letzten Ausgaben beinhaltet. Im Moment wissen wir schon, dass das... read more

Mikrokonzerte im Palau: Palau 30 Minuten

Es scheint so als ob die Entwicklung hin zur Miniatur keinen Halt mehr hat. Sowohl in der Wissenschaft, in der die Quantenphysik vom Unsichtbaren spricht, sowie in der Kommunikation, beispielsweise mit den SMS, und Formen des Austauschs, die hin zur Reduktion tendieren, oder in der Kunst, geht die Entwicklung in eine Richtung, die schon von Lichtenberg, Nietzsche, Monterroso oder Robert Walser eingeschlagen wurde, ein Autor, der zwischen 1924 und 1032 hunderte von Seiten Schrieb, die auch als Mikogramme bekannt sind, in denen er bis hin zur Unlesbarkeit klein schrieb. 15 Jahre brauchten Werner Morlang und Bernhard Echte, um seine Schriften zu entziffern. Wie Walser selbst einmal in einem Brief seine Entscheidung hin zum Diminutiven beschrieb, ging es um ein Streben nach dem Auflösen der Literatur selbst, und so selbst die Öffnung dessen zu sehen, was sie legitimiert. Die Wahrheit ist, dass der Schweizer Schriftsteller in seinen Mikrogrammen seinen Geschmack für Spaziergänge und Abschweifungen kundgetan wird, so wie seine Leidenschaft für die Details und das Vergängliche. Es geht um eine Ästhetik die großen Teil den Avantgarde der letzten hundert oder hundertfünfzig Jahre charaktieriesert, eine Art des Seins, das in einem Buch von Vila-MAtas nachklingt, Schnelle Geschichte der tragbaren Literatur, einem Büchlein von 100 Seiten, dessen Bedeutung in den lettzen Jahren zugenommen hat. Dem gesellen sich die Veröffentlichungen von Mikrologien, oder Kurze Geschichten der Kleinen Künste hinzu, sowie das Mikrotheater oder die Mikropoesie. Das Palau de la Música Catalana, scheint sich dieser Tendenz anzupassen, in dem es den ganzen August lang ein besonderes Programm von Mikrokonzerten anbieten, die nur 30 Minuten lang dauern, und zwar Palau 30´. (http://wwww.palaumusica.org/Noticias2011_N_20110727_Palau30-es_ES/seccion=443&idioma=es_ES&id=2011072619030001&activo=8.do). Die Qualität ist... read more

Die Große Flamenco Gala

Es gibt diejenigen, die sagen, dass der Flamenco als künstlerische Ausdrucksform der Bauern maurischen Hintergrunds entstand, als diese von ihren Feldern vertrieben wurden. Andere hingegen stellen den Flamenco in Beziehung mit den alten spanischen Kolonien (jetzt Holland und Belgien). Neben diesen ungewöhnlichen Theorien kann man sagen, dass der Flamenco bis in das ^8. Jahrhundert zurückreicht und zur Kultur der Zigeuner Andalusiens gehört. Viele Historiker wie Demofilo (Vater von den Machados), Dichter wie Federico Garcia Lorca (der zu seiner Studentenzeit gerne die Cafes Madrids besuchte) oder Musiker wie Manuel de Falla haben versucht, ihre Tradition aufrecht zu erhalten. Es sind außerdem die tiefgründigsten, melancholischsten und traurigsten Spektakel, die von den lauteren und fröhlicheren verdrängt wurden. Ab dem 20. Jahrhundert wurde aber versucht die Reinheit dieser Kultur wieder auferleben zu lassen. Dank spezialisierter Cafés und der Ausbreitung dieser Kulturform in ganz Spanien und Europa gehört der Flamenco seit 2010 zum Weltkulturerbe der Unesco. Obwohl er mit der andalusischen Folklore in Verbindung gebracht wird, kann man den Flamenco nicht mit ihr verwechseln. Diese Kunstform ist von seiner Natur her eng mit der Spektakelkultur verbindunden, wobei es schwierig ist sie von den Bühnen runterzuholen, da viel Wissen dazu gehört. Der Flamenco ist seit Jahren weltweit bekannt, und wird sogar in fernen Ländern wie Japan geschätzt. Von Andalusien ist der Flamenco auch nach Katalonien gezogen, wo es heute auch viele gute Musiker und Tänzer dieser Kunstform gibt. In Barcelona finden deshalb viele interessante Spektakel statt, wie beispielsweise die Große Flamencogala (Gran Gala del Flamenco). Die Events teilen sich in zwei Sparten auf: Gran Gala Flamenco und Oper und Flamenco, eine Mischung zwischen berühmten Arien... read more

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